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Archive for January, 2009

Vorbereitungen für Viehmarkt angelaufen – Peter Müller Schirmherr

Keine Veranstaltung hat so „eingeschlagen“ wie der Illinger Viehmarkt. Die Wiederbelebung einer alten Tradition ist in der Marktgemeinde Illingen auf unglaubliche Resonanz gestoßen. Jetzt haben die Vorbereitungen für den Viehmarkt 2009 begonnen, der am 3. März stattfindet.

Innerhalb von nur drei Veranstaltungen hat sich der Markt vom lokalen Großereignis mit 7.000 Besuchern zu einem überregionalen Event mitrund 20.000 Besuchern gemausert.Vor allem Familien mit Kindern lieben diese Attraktion. Hier erleben sie Haustiere zum Anfassen. Manche erfahren zum ersten Mal, dass eine Kuh nicht „lila“ ist. Sie erleben, wie Schafe geschoren werden, staunen über die unterschiedlichsten Hühnerrassen oder beteiligen sich an Mitmachaktionen beim Schmied oder anderen Handwerkern.Illingen hat dabei zwei Ziele: alte Haustierrassen zu präsentieren und traditionelle Handwerkskünste zu zeigen.

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Uwe Timm (Kurzbiografie)

 Uwe Timm

Biografie in Stichworten und Werkverzeichnis

Bio
geboren am 30. 3. 1940 in Hamburg. 
1946-1955 Volksschule,
1955-1957 Kürschnerlehre,
1958-1961 Übernahme des väterlichen Kürschnergeschäfts nach dessen Tod,
1963 Abitur am Braunschweig-Kolleg, einem Erwachsenengymnasium; 
1963-1971 Studium der Philosophie und Germanistik in München und Paris,
1966-1967 Studienaufenthalt in Paris, 
1967/68 politische aktiv im Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS). 
1971 Promotion in Philosophie („Das Problem der Absurdität” bei Camus), 
1970-1973 Zweitstudium der Soziologie und Volkswirtschaft in München. 
Seit 1971 freier Schriftsteller. 
1971/72 Mitbegründer der „Wortgruppe München”, Mitherausgeber der „Literarischen Hefte” und 1972-1982 der „AutorenEdition”. 
1981 „writer in residence” an der Universität Warwick, Großbritannien. 1981-1983 Aufenthalt in Rom. 1991/92 Paderborner Gastdozentur für Schriftsteller. 1994/95 viermonatiger USA-Aufenthalt. Seit Herbst 1994 ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. 
Timm ist verheiratet und hat vier Kinder, er lebt in München.

Werke
„Das Problem der Absurdität bei Albert Camus”. Hamburg (Lüdke) 1971. (= Geistes- u. sozialwissenschaftliche Dissertation 20).

„Widersprüche”. Gedichte und ein Essay. Mit Zeichnungen von Carlo Schellemann. Hamburg (Neue Presse) 1971. 
„Zwischen Unterhaltung und Aufklärung”. In: kürbiskern. 1972. H. 1. S. 79-90. 
„Lesebuch 4. Freizeit. Texte zu einem schönen Wort und unserer Wirklichkeit”. Hg. zusammen mit Uwe Friesel. München, Gütersloh, Wien (Bertelsmann) 1973. 
„Heißer Sommer”. Roman. München, Gütersloh, Wien (AutorenEdition) 1974. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1975. 
„Über den Dogmatismus in der Literatur”. In: Kontext 1. Literatur und Wirklichkeit. Hg. von Uwe Timm und Gerd Fuchs. München (AutorenEdition) 1976. S. 22-31. 
„Wolfenbütteler Straße 53. Zeit-Gedichte”. München (Damnitz) 1977. 
„Morenga”. Roman. München (AutorenEdition) 1978. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1979. 
„Kerbels Flucht”. Roman. München (AutorenEdition) 1980. 
„Die Zugmaus. Eine Geschichte”. Mit Zeichnungen von Tatjana Hauptmann. Zürich (Diogenes) 1981. 
„Deutsche Kolonien”. Hg. von Uwe Timm. München (AutorenEdition) 1981. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1986. 
„Die Piratenamsel”. Illustriert von Gunnar Matysiak. Köln (Benziger) 1983. Überarbeitete Neuausgabe: Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1991. 
„Lauschangriff“. Hörspiel. Westdeutscher Rundfunk 22.5.1984.
„Viele Wege führen nach Rom”. Film. Drehbuch und Regie. Westdeutscher Rundfunk. 1984. 
„Kerbels Flucht”. Film-Drehbuch. Regie: Erwin Keusch. ZDF. 1984.
„Der Mann auf dem Hochrad. Legende”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1984. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1985. 
„Morenga”. 3 Teile. Film-Drehbuch zusammen mit Egon Günther. Regie: Egon Günther. ARD. 1985.
„Der Schlangenbaum”. Roman. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1986. Lizenzausgabe: Berlin, DDR, Weimar (Aufbau) 1987. 
„Der Flieger”. Drehbuch. Regie: Erwin Keusch. 1986.
„Rennschwein Rudi Rüssel”. Ein Kinderroman mit Bildern von Gunnar Matysiak. Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1989. 
„Vogel, friß die Feige nicht. Römische Aufzeichnungen”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1989. Taschenbuchausgabe unter dem Titel „Römische Aufzeichnungen”: München (Deutscher Taschenbuch Verlag) 2000. (= dtv 12766). 
„Kopfjäger. Bericht aus dem Inneren des Landes. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1989. 
„Erzählen und kein Ende. Versuche zu einer Ästhetik des Alltags”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1993. 
„Die Entdeckung der Currywurst. Novelle”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1993. 
„Die Piratenamsel”. Hörspiel. Süddeutscher Rundfunk. 16. 4. 1994.
„Der Schatz auf Pagensand”. Mit Vignetten des Autors. Zürich, Frauenfeld (Nagel & Kimche) 1995. 
„Rennschwein Rudi Rüssel”. Drehbuch zusammen mit Ulrich Limmer. Regie: Peter Timm. 1995.
„Johannisnacht. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1996. 
„Die Bubi Scholz Story”. Berlin (Aufbau) 1998. 
„Die Bubi Scholz Story”. Film-Drehbuch. Regie: Roland Suso Richter. ARD. 1998.
„Nicht morgen, nicht gestern. Erzählungen”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 1999. 
„Eine Hand voll Gras. Ein Drehbuch”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2000. (= KiWi 580). 
„Eine Hand voll Gras”. Drehbuch. Regie: Roland Suso Richter. 2000. 
„Rot. Roman”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2001.
„Am Beispiel meines Bruders“. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2003.

„Der Freund und der Fremde“. Eine Erzählung. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2005.

„Halbschatten. Roman über Marga von Etzdorf”. Köln (Kiepenheuer & Witsch) 2008.


Preise und Auszeichnungen

Literaturförderpreis der Freien Hansestadt Bremen (1979); 
Deutscher Jugendliteraturpreis (1990) für „Rennschwein Rudi Rüssel”; 
Literaturpreis der Landeshauptstadt München (1990); 
Bayerischer Filmpreis (1996); 
Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (2001); 
Tukanpreis der Landeshauptstadt München (2001); 
Stadtschreiber von Bergen-Enkheim (2002); 
Münchner Literaturpreis (2002); 
Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen (2003) für „Rot”.

Eric-Reger_Preis (2003) der Zukunftsintiatve Rheinland-Pfalz

Jakob-Wassermann-Literaturpreis (2006) der Stadt Fürth 

Premio Mondello der Stadt Palermo und Premio Napoli (2006) für "Rot".

Heinrich-Böll-Preis (2009)

(Bearbeitung nach: KLG/PEN-Autorenlexikon)

Copyright: 
Armin König, 66557 Illingen

Stand 31.12.2009
 

 

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Illinger Bildungsbausteine für 877.990,90 Euro

Die Gemeinde Illingen hat in der letzten Woche beim Kita-Projekt „Haus der Kinder“ Hüttigweiler Aufträge in Höhe von rund 180.000 Euro an einheimische Firmen in den Gewerken Erdwärme, Heizungsverteilung, Sanitär, Lüftung und Dämmarbeiten vergeben. Insgesamt sind mittelständische Betriebe beim derzeit wichtigsten Projekt der Gemeinde schon mit Aufträgen von 877.990,90 Euro betraut worden. „Damit investieren wir nicht nur in Bildung und Erziehung, wir unterstützen damit auch massiv das Handwerk und die Arbeitsplätze in diesem Sektor“, erläuterte Bürgermeister Armin König (CDU) in einer ersten Zwischenbilanz. Von der bisherigen Auftragssumme gingen rund 825.000 Euro an saarländische Betriebe. „Damit ist Illingen unabhängig vom Konjunkturprogramm einer der wichtigen Impulsgeber für die einheimische Wirtschaft in unserem Landkreis“, sagte König. Davon hätten die Illinger Firmen mit rund einem Drittel profitiert. „Sie waren im Ausschreibungs-Wettbewerb erfolgreich und haben sehr gut kalkuliert“, so der Bürgermeister. „Das belegt, wie leistungsfähig unsere Betriebe sind.“In den letzten Monaten gab es noch weitere Aufträge. Beim neuen Jugendzentrum in der Postraße gingen Aufträge in Höhe von 97.000 Euro an Illinger Firmen, darüber hinaus gab es Reparaturaufträge in erheblicher Größenordnung für das Handwerk. Der Rathaus-Chef: „Insgesamt flossen in den letzten 12 Monaten rund 325.000 Euro kommunale Aufträge an unsere Handwerksbetriebe. Saarlandweit haben wir den Mittelstand allein bei unseren großen projekten mit rund 1 Million Euro bedient. Das zeigt, dass wir unserer Verantwortung für die lokale Wirtschaft gerecht werden.“Die Gemeinde Illingen sei dabei, ein Programm zusammenzustellen, mit dem sie sowohl das Konjunkturprogramm 1 (Energiesparmaßnahmen) als auch das Konjunkturprogramm 2 im Bereich Bildung und Infrastruktur bedienen könne. „Wir prüfen vor Ort, was notwendig, wünschbar und möglich ist, kalkulieren dies und melden die Maßnahmen in Saarbrücken an“, erklärte König.

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