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	<title>Armin König</title>
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		<title>Schrumpfende Schilde, wachsende Schuld</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 06:05:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
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<p>&#160;Klimawandel ist keine schicksalhaft auftauchende Naturkatastrophe, gegen die es kein Entrinnen gibt. Es ist auch keine rein naturwissenschaftliche Herausforderung, die sich nur den Meteorologen erschlie&#223;t. Vielmehr ist der Klimawandel eine schleichende, anthropogene &#8211; also von Menschen gemachte &#8211; Katastrophe. Jeder Mensch guten Willens kann verstehen, was dem Planeten Erde angetan wird.</p>

<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', [...]]]></description>
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<p>&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; font-size: 14px; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 23px; ">Klimawandel ist keine schicksalhaft auftauchende Naturkatastrophe, gegen die es kein Entrinnen gibt. Es ist auch keine rein naturwissenschaftliche Herausforderung, die sich nur den Meteorologen erschlie&szlig;t. Vielmehr ist der Klimawandel eine schleichende, anthropogene &#8211; also von Menschen gemachte &#8211; Katastrophe. Jeder Mensch guten Willens kann verstehen, was dem Planeten Erde angetan wird.</span></p>
<div style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: rgb(255, 255, 255); font: normal normal normal 13px/19px Georgia, 'Times New Roman', 'Bitstream Charter', Times, serif; padding-top: 0.6em; padding-right: 0.6em; padding-bottom: 0.6em; padding-left: 0.6em; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; max-width: 500px; font-size: medium; ">
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">So schrumpfen arktische Eisschilde, das Meer erw&auml;rmt sich, der Meeresspiegel steigt, die au&szlig;erpolare Kryosph&auml;re geht zur&uuml;ck, gleichzeitig versauert ozeanisches Oberfl&auml;chenwasser, was sich auf die &Ouml;kosysteme sehr negativ auswirkt. Schlie&szlig;lich sind die Ozeane nicht nur Nahrungsquelle und Klimaregulator, sie sind auch ein entscheidender Teil des &Ouml;kosystems Erde. Immerhin bedecken sie 71 Prozent der Erdoberfl&auml;che &#8211; ein enormer Anteil unseres Planeten. Hier leben etwa 230.000 Arten in unterschiedlichen Lebensr&auml;umen. Klimawandel st&ouml;rt und ver&auml;ndert die Ozeane. Wer aber die Meere zerst&ouml;rt, zerst&ouml;rt den Planeten und seine Lebensgrundlagen, die er Menschen, Tieren und Pflanzen liefert.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Folgen dieses von Menschen verursachten Klimawandels sind unter anderem die Schrumpfung der arktischen Meereisbedeckung, der R&uuml;ckgang der au&szlig;erpolaren Kryosph&auml;re, der Anstieg des Meeresspiegels, die Versauerung des ozeanischen Oberfl&auml;chenwassers, die rasante Zunahme extremer Wetterereignisse wie Hitze, D&uuml;rre, St&uuml;rme, Starkniederschl&auml;ge, &Uuml;berschwemmungen sowie die Verringerung der Biodiversit&auml;t. Das Menetekel an der Wand ist un&uuml;bersehbar.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Immerhin ist festzustellen, die Katastrophe noch zu verhindern ist, wenn der Homo politicus sich als vern&uuml;nftig erweist und Konsequenzen aus den bisher angerichteten Sch&auml;den zieht.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Allerdings scheinen Politiker der Industriestaaten derzeit unwillig, die notwendigen Konsequenzen zu ziehen. Sie laden damit aus ethischer Sicht Schuld auf sich, wie Andreas Lienkamp in &bdquo;Klimawandel und Gerechtigkeit&ldquo; darstellt. Wenn die &Auml;rmsten der Erde zu Tausenden Opfer des Klimawandels werden, obwohl sie selbst zu dem Problem nichts beigetragen haben, weil sie weder produzieren noch Schadstoffe emittieren, dann ist dies ein globaler Skandal, eine schreiende Ungerechtigkeit. Lienkamp steht mit dieser Meinung nicht allein. Auch die Potsdamer Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Hans Joachim Schellnhuber verweisen auf die gro&szlig;e &bdquo;moralische Last&ldquo; des Klimawandels und derer, die ihn verursachen. Wer Gerechtigkeit zur Maxime seines Handelns erkl&auml;rt, darf angesichts schreiender Ungerechtigkeiten durch egoistisches Verhalten der Industriel&auml;nder und ihrer Produzenten nicht unt&auml;tig zuschauen. Oder &#8211; was noch schlimmer ist &#8211; das Gegenteil dessen praktizieren, was notwendig ist.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Wer heute den RWE-Manager Gro&szlig;mann im Fernsehen sah, musste an der Kompetenz deutscher Energiemanager zweifeln. Es sind die Macho-Typen, die mit einem so genannten energiepolitischen Appell die Bundesregierung gef&uuml;gig machen und in die Knie zwingen wollen. Wer den schwitzenden Gro&szlig;mann nach Angela Merkels klarer Ansage sah, Zusatzgewinne f&uuml;r l&auml;ngere Atomlaufzeiten abzusch&ouml;pfen, der musste sich fragen: Sind das die Manager mit den Millioneneinkommen, die die Weisheit der Welt mit Sch&ouml;pfl&ouml;ffeln gefressen haben? Sie m&ouml;gen betriebswirtschaftliche Kanonen sein &#8211; gesellschaftspolitisch sind sie Zwerge. Armselig.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">All denen, die die Gro&szlig;anzeige des BDI mit unterzeichnet haben, sei ins Stammbuch geschrieben: Sie laden Schuld auf sich, wenn Sie nicht bereit zu einer Energiewende sind.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Aber Sie k&ouml;nnen ja von den B&ouml;sen zu den Guten werden, wenn Sie Besserung geloben und sich an die S&auml;tze halten, die Sie selbst unterschrieben haben.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Ja, werte Manager, wir nehmen Sie beim Wort. Seien Sie mutig. Beweisen Sie Verantwortung: Corporate Social Responsibility (CSR). Und Corporate Ecological Responsibility.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Sie schreiben in Ihrer Gro&szlig;anzeige: &quot;Herausforderungen annehmen: Die Zukunft geh&ouml;rt den Erneuerbaren&quot;. Recht haben Sie. Also machen Sie dies zu Ihrer Strategie. Sie schreiben: &quot;Die &ouml;kologische Ausrichtung unserer Energieversorgung ist richtig&quot;. Und sie erl&auml;utern dies auch: &quot;CO2-freien-Energien geh&ouml;rt die Zukunft&quot;. Wir finden es prima, dass Sie dies erkannt haben. Seien Sie konsequent: Verzichten Sie so schnell wie m&ouml;glich auf Braunkohlestinker und Atomstrahler und &auml;hnliche Umweltbelaster. Setzen Sie auf erneuerbare Energien, auf Solar- und Windenergie beispielsweise, auf intelligente, dezentrale L&ouml;sungen, damit wir auch bei wachsender Konkurrenz &quot;weltweit ein Vorreiter im Klimaschutz und in der Energieeffizienz&quot; bleiben. Warum wollen Sie weiter auf Alt-Energien setzen, wenn den neuen Energien die Zukunft geh&ouml;rt. Oder ist die Eisenbahn, werter Herr Grube, als die E-Loks in Gro&szlig;serie eingesetzt werden konnten, weiterhin mit bew&auml;hrtem Dampf gefahren? Auch die Autoindustrie konnte nach Einf&uuml;hrung des Kats nicht nicht jahrzehntelang die Alttechnologie der Verbleiung weiterverwenden, stimmts, Herr Wissmann?</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Sie haben Recht, werte Manager &#8211; Sie sollten Investitionen in erneuerbare Energien &quot;nicht blockieren&quot;. Stattdessen sollten Sie &quot;Weichen stellen&quot; f&uuml;r &quot;eine starke Infrastruktur&quot;. Daf&uuml;r brauchen wir Brennelemente-Steuern und &ouml;kologische Steuerungsinstrumente. Das geh&ouml;rt zur Corporate Social Responsibility der Industrie gegen&uuml;ber einer Gesellschaft, die der Industrie &uuml;ber Jahrzehnte gl&auml;nzende Gesch&auml;fte erm&ouml;glicht hat &#8211; nicht zuletzt dadurch, dass die Energiekonzerne seit den f&uuml;nfziger Jahren 165 Milliarden Euro an Subventionen erhalten haben. Trifft doch zu, Herr Dr. Gro&szlig;mann, Herr Hatakka, Herr Villis, Herr Teyssen?!</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Sie sollten der Bundesregierung und den Menschen dieses Landes dankbar daf&uuml;r sein.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Irgendwann werden auch Sie es verstehen. Sie sind doch alle Schlaumeier, meine Herren Professoren, Doktoren, Honoratioren.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">By the way: Frauen haben diese Anzeige nicht unterschrieben.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Nur Machtm&auml;nnchen &#8211; pardon: Machtmenschen.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Meine Herren: Schluss mit Macho-Muskelspielen gegen die Kanzlerin. Brav sein.<br style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; " /><br />
&Ouml;kologisch. Nat&uuml;rlich.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">Dann zeigten Sie wahren Gr&ouml;&szlig;e. Herren-Gr&ouml;&szlig;e.<br style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; " /><br />
Ackermann, geh du voran. Wie sonst auch.</p>
<p style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif; color: rgb(68, 68, 68); line-height: 1.7; font-size: 14px; margin-bottom: 1.7em; ">P.S.: Die S&uuml;ddeutsche Zeitung (&quot;Frau Merkel, bitte zum Diktat!&quot;, 23.8.2010) zitiert den alten, gr&uuml;nen Schily mit den Worten: &quot;Das Gerede von vermeintlichen Sachzw&auml;ngen, die dem Ausstieg aus der Atomenergie entgegenstehen, erweist sich als blo&szlig;es Unverm&ouml;gen zum energiepolitischen Umdenken.&quot; Der alte, moderne Schily hat&#8217;s 1986 gesagt. Der neue Dr. h.c. Schily von 2010 ist dagegen uralt, gefangen in altindustriellen Denkmustern. Umdenken oder abtreten, M&auml;nner. Ihr Appell taugt nichts.</p>
</div>
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		<title>Fortepiano Illingen &#8211; Exzellentes Klavierfestival f&#252;r alle Generationen</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 05:54:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
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<p>&#160;Das wird ein tolles Festival &#8211; nicht so steif wie andere Klavierfestivals. Stattdessen wird in der Illinger Illipse Weltklasse locker und cool pr&#228;sentiert.&#160;</p>

<p>www.arminkoenig.de/klavierfestival.pdf</p>

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<p>&nbsp;Das wird ein tolles Festival &#8211; nicht so steif wie andere Klavierfestivals. Stattdessen wird in der Illinger Illipse Weltklasse locker und cool pr&auml;sentiert.&nbsp;</p>
<div style="background-color: rgb(255, 255, 255); padding-top: 5px; padding-right: 5px; padding-bottom: 5px; padding-left: 5px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; font-family: Arial, Verdana, sans-serif; font-size: 12px; ">
<p><a href="http://www.arminkoenig.de/klavierfestival.pdf">www.arminkoenig.de/klavierfestival.pdf</a></p>
</div>
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		<title>Nutella &amp; die dicken Kinder</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/721</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 21:18:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
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Steht doch heute zuf&#228;llig ein Nutella-Glas auf dem Tisch (- ich bin l&#228;ngst kein Nutella-Esser mehr, deshalb das Zuf&#228;llige an diese Moment -), und mein Blick f&#228;llt auf das Etikett. Gl&#252;cklich lese ich &#34;+ 40 g gratis&#34;. Also &#160;ein guter Einkauf! Und es wird noch origineller, denn produziert wird die Nutella &#34;mit dem Besten aus [...]]]></description>
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<div>Steht doch heute zuf&auml;llig ein Nutella-Glas auf dem Tisch (- ich bin l&auml;ngst kein Nutella-Esser mehr, deshalb das Zuf&auml;llige an diese Moment -), und mein Blick f&auml;llt auf das Etikett. Gl&uuml;cklich lese ich &quot;+ 40 g gratis&quot;. Also &nbsp;ein guter Einkauf! Und es wird noch origineller, denn produziert wird die Nutella &quot;mit dem Besten aus gut 1/3 Liter entrahmter Milch.&quot; Ha, das klingt mal gesund. Da freuen sich die Ragazzi, und die Mammas und die Pappas auch. Die Kommunikationsabteilung von Nutella-Mamma Ferrero, die so viel von &ouml;kologischer Verantwortung philosophiert, und die Werbeagentur haben ganze Arbeit geleistet. Voll fett gutes teilentrahmtes Kinderlieblingsimage. Und noch 40 Gramm plus gratis.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Schauen wir doch mal auf der Inhaltsangabe, denke ich, doch ohne Lesebrille kann ich diese Geheimschrift nicht entziffern und entschl&uuml;sseln. Als ich die ersten Zahlen mit meiner Brillenlupe endlich lesen kann, wei&szlig; ich, warum die Ferreros das so versch&auml;mt winzig drucken und nicht so dick wie die entrahmte Milch. Denn was in der Ferrero-Zucker-Fett-Paste drin ist, ist so gewaltig, dass es auf kein kleines Etikettchen passt. 2227 KiloJoule auf 100 Gramm &#8211; macht f&uuml;r eine Nutella-Dose 8908 KiloJoule. Also: 8.908.000 Joule. Hammer, was f&uuml;r eine Zahl!!! Das reicht ja fast f&uuml;r eine komplette Fu&szlig;ballmannschaft samt Ersatz- und Trainerbank, denke ich, also bin ich (&uuml;berrascht; warum der Kevin Kuranyi nicht auf der Bank sitzt, will ich jetzt nicht diskutieren, das ist eine andere Baustelle; stattdessen denke ich nur: ). Ihr seid mir Schluris! Was f&uuml;r ein Kalorienspeicher. Ach was: Was f&uuml;r ein Kalorienbombenspeicher &#8211; das ist ja schon ein Kohlenhydrat- und Fettwaffenarsenal. Ob die daf&uuml;r einen Fettwaffenschein brauchen? An Kilokalorien sind es immerhin 553 pro 100 gr., ausgeschrieben: 553.000 Kalorien in 100 Gramm Nutella. Daf&uuml;r muss ein Seniorenschwimmer viele, viele Bahnen ziehen. Und erst die Ragazzi: potztausend. Was m&uuml;ssen die schwimmen und springen und rennen und h&uuml;pfen, um all die Kalorien aus Zucker und &Ouml;l zu verbrennen. Also ist Nutella indirekt Sportf&ouml;rderung, denn wenn die Kiddies nicht springen und schwimmen und rennen und laufen, werden sie immer dicker und dicker &#8211; ach das wollen wir gar nicht weiterdenken, weil n&auml;mlich die Ferreros so eine gro&szlig;e &ouml;kologische Verantowrtung haben, wie sie schreiben. Und deshalb machen die auch mit gutem Gewissen Sportf&ouml;rderung. Da freuen wir Sportler uns aber. Dass sie die Kinder zum Sport bringen. Und das wollen wir doch. Deshalb ist Ferrero gut. Und deshalb schie&szlig;t der Kuranyi in der Nationalmannschaft so viele Tore, dass ihn jetzt sogar die Russen gekauft haben. Da kriegt der einen schlanken Fu&szlig;. Und eine schlanke Frau hat er vermutlich schon (die aber nicht von Nutella, eher vielleicht von Ferrero-K&uuml;sschen, aber das ist eine andere Geschichte).</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Weil also die Milch so gut teilentrahmt ist, deshalb machen sie in 100 Gramm Nutella f&uuml;r die Sportler und all diejenigen, die noch gro&szlig; und stark werden m&uuml;ssen, &nbsp;gro&szlig;z&uuml;gig 56,6 gr Kohlenhydrate, davon allein 55,4 gr Zucker (so viel Zucker kriegst du in keiner Trattoria, keiner Pizzeria und nicht beim Segafredo). Und 31,0 gr Fett. Nicht billiges Fettes Brot. Nein. Gute fette s&uuml;&szlig;e Schokipaste. Ich seh&#8217; schon, wie euch das Wasser im Munde zusammenl&auml;uft, wenn ihr die Zahlen lest: 86,4% und Fett. Ha, und die 9,9 Gramm ges&auml;ttigten Fetts&auml;uren liebt unser Herzkreislaufsystem hei&szlig; und innig. So sind die Italiener nach dem 2. Weltkrieg gro&szlig; und stark geworden, haben wir in einem Boulevardblatt gelesen. Nachkriegsaufbaunahrung. Bombensicher. Und deshalb auch die positive Etikettierung. &quot;Mit dem Besten aus gut 1/3 Liter teilentrahmter Milch.&quot; Es ist nicht zu fassen: So viel Kreativit&auml;t f&uuml;r so viel Fett&amp;amp;Zucker. Es stimmt also doch, dass Zucker die Kreativit&auml;t f&ouml;rdert. Und manchmal das Cholesterin. Aber da streiten die Forscher noch. Bei mir steigt sogar manchmal das Adrenalin.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Ehrlich gesagt: Auf solch ein Etikett und solch eine Werbung muss man erst mal kommen, bei solch gigantischen Fett- und Zuckermassen in der Schokimasse zu texten: &quot;mit dem Besten aus gut 1/3 Liter teilentrahmter Milch&quot;.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Nirgendwo sonst hab ich erlebt, wie man 86,4% Zucker und Fett so einfach im Kleingedruckten verschwinden lassen und in den fetten Schlagzeilen durch teilentrahmte Milch (mit dem Besten aus GUT einem Drittel Liter) ersetzen kann. Eigentlich sollten sich beide sch&auml;men: die Ferreros und die Werber, die so frech manip&#8230;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>&quot;Einhalt&quot;, ruft Ferrero, nicht solche b&ouml;sen Worte! Wir Guten schenken euch doch was. Ach ja: Stimmt tats&auml;chlich. Wir lasen es ja auf dem Etikett: &quot;Plus 40 gr. gratis&quot; &#8211; Macht 34,4 gr Zucker und Fett gratis. Das ist mal ne fette Dosis Geschenk. Krass. Das lieb ich. Voll fett. Beenden wir also unseren kleinen Glossen-Blog freundlich und nett, wie es die verantwortungsbewussten Schoki-Kommunikatoren w&uuml;nschen!</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Na toll: Ferrero schenkt uns dicke Kinder &#8211; darf das die Botschaft sein? Nein?</div>
<div>Dann h&auml;tte ich einen anderen Vorschlag, nachdem ich gerade mal 10 Gramm von der Nutella mit dem L&ouml;ffelchen gegessen habe:</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Voll fett: Nutella schenkt uns sportliche Kinder. Und solche, die es werden m&uuml;ssen.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>F&uuml;r die italienischen Momente im Leben&#8230;</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>P.S.:</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Ferrero bekennt sich in der Firmenphilosophie zu &quot;gelebter Verantwortung&quot;. Warum dann eine &quot;Bild&quot;-Kampagne (von wem auch immer) losgetreten wurde, die verantwortungsvolle EU-Verbrauchersch&uuml;tzer in die Pfanne haut, verstehe, wer will. Die Br&uuml;sseler Verbrauchersch&uuml;tzer wollten ein Ende der bisherigen Nutella-Werbung und Warnhinweise. Ich w&auml;re jedenfalls auch daf&uuml;r, die Fett- und Zucker-Zahlen dick und fett und mit Warnhinweis aufs vordere Etikett zu schreiben. Pflichtig, weil wichtig. Wenn einer die Paste dann trotzdem (wegen der teilentrahmten Milche) als gesund futtern will, mag er&#8217;s tun. Auf eigene gelebte Verantwortung. Ich habe sie ja auch mal gern gegessen, die klebrige braune Grasso &egrave; Zucchero-Masse. Und bin nicht adip&ouml;s geworden. Ein bisschen viel Sport musst ich daf&uuml;r schon treiben. Viermal pro Woche.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>P.S. 2: Ich bin kein Moralapostel. Mein Lieblingsferreroprodukt ist Mon Ch&eacute;ri. Da ist auch noch Alkohol drin. Mit der Piemontkirsche, was immer das f&uuml;r eine sein soll. F&uuml;r zwei Pralinen Mon Ch&eacute;ri darf &nbsp;ich immer ne ganze Stunde schwimmen gehen. Was f&uuml;r ein Genuss!! &nbsp;Und damit ist Schluss f&uuml;r heute.</div>
<div>&nbsp;</div>
<div>Achtung!</div>
<p>Dieser Text enth&auml;lt voll fette ironische Elemente. Voll fette ironische Elemente k&ouml;nnen zu Schockzust&auml;nden f&uuml;hren und damit Ihr Leben verk&uuml;rzen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>http://arminkoenig.wordpress.com/2010/08/09/nutella-die-dicken-kinder/</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nutella+%26%23038%3B+die+dicken+Kinder+http://fkem5.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Nutella & die dicken Kinder"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Nutella+%26%23038%3B+die+dicken+Kinder+http://fkem5.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Steffesfeschd Illingen 2010</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/720</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 21:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>

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<p><a href="http://arminkoenig.files.wordpress.com/2010/07/steffesfest_feuerlady1_2.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-692" src="http://arminkoenig.files.wordpress.com/2010/07/steffesfest_feuerlady1_2.jpeg" alt=" in Steffesfeschd Illingen 2010" width="500" height="401" /></a><br />
<a href="http://arminkoenig.files.wordpress.com/2010/07/feuergeiger_2.jpeg"><img class="alignleft size-full wp-image-693" src="http://arminkoenig.files.wordpress.com/2010/07/feuergeiger_2.jpeg" alt=" in Steffesfeschd Illingen 2010" width="500" height="409" /></a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Steffesfeschd+Illingen+2010+http://b62qb.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Steffesfeschd Illingen 2010"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Steffesfeschd+Illingen+2010+http://b62qb.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Ich bin wieder da&#8230;</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/719</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 20:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aphoristisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lafontaine]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

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<p>&#160;&#8230; auf meiner alten Webseite. W&#228;re nicht nett, wenn ich sie links liegen lassen w&#252;rde. Wir sind doch hier nicht bei Lafontaines&#8230; &#160;</p>
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<p>&nbsp;&#8230; auf meiner alten Webseite. W&auml;re nicht nett, wenn ich sie links liegen lassen w&uuml;rde. Wir sind doch hier nicht bei Lafontaines&#8230; &nbsp;</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ich+bin+wieder+da%26%238230%3B+http://ybn5n.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Ich bin wieder da..."  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ich+bin+wieder+da%26%238230%3B+http://ybn5n.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Illiconvalley im Saarland: Warum wir in Huettigweiler 100.000 Euro in die Bildung investieren</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/718</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Jun 2010 11:57:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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<p>Wer die Zukunft gewinnen will, braucht kluge K&#246;pfe. Deshalb investiert die Gemeinde Illingen nicht nur in W&#228;nde, Fenster und Fassaden von Schulen und Hallen, sondern auch massiv in Bildung. Schnelles Internet, Multimedia, Lernmittel und topaktuelle Software sollen die Grundschule An der Ill in Illingen-H&#252;ttigweiler fit f&#252;r die Zukunft machen. Das hat B&#252;rgermeister Armin K&#246;nig nach [...]]]></description>
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<p>Wer die Zukunft gewinnen will, braucht kluge K&#246;pfe. Deshalb investiert die Gemeinde Illingen nicht nur in W&#228;nde, Fenster und Fassaden von Schulen und Hallen, sondern auch massiv in Bildung. Schnelles Internet, Multimedia, Lernmittel und topaktuelle Software sollen die Grundschule An der Ill in Illingen-H&#252;ttigweiler fit f&#252;r die Zukunft machen. Das hat B&#252;rgermeister Armin K&#246;nig nach einer Sitzung der Baukommission Grundschule H&#252;ttigweiler mitgeteilt. Es bestehe Partei &#252;bergreifend Einigkeit, nicht nur 600.000 Euro in Energiesparma&#223;nahmen und bessere Technik, sondern auch 100.000 Euro  “in die K&#246;pfe” zu investieren. Konkret hei&#223;t dies: Der Computerraum war bisher ein Gemischtwaren-Laden mit gebrauchten St&#252;cken. Das soll sich radikal &#228;ndern. Auch die Lernmittelausstattung der Schule soll umfassend modernisiert werden. Wir wollen modernste Hardware, aktuelle Software und moderne didaktische Mittel – und zwar einheitlich. H&#252;ttigweiler soll Vorreiter sein, Illingen und Uchtelfangen werden folgen. Unser Ziel ist es, die Ausstattung f&#252;r alle Grundschulen der Gemeinde zu verbessern. Das kann auch irgendwann hei&#223;en: iPad f&#252;r alle, wenn die Einsatzm&#246;glichkeiten und die Software stimmen. Aber das ist noch Zukunftsmusik.</p>
<p>Fakt ist aber schon jetzt, dass der Gemeinderat f&#252;r das Projekt H&#252;ttigweiler ein Sonderbudget Bildung bereitgestellt hat. H&#252;ttigweiler, wo schon das Haus der Kinder entstanden ist, wird so zum Modellprojekt Illiconvalley. Wir wollen ein Siebtel der Investitionen aus dem Konjunkturprogramm f&#252;r die Grundschule An der Ill in die Lernmittel stecken. Das ist weit &#252;ber dem Bundesdurchschnitt. Investitionen in Bildung und kluge K&#246;pfe – dieses Illiconvalley-Projekt ist unsere Antwort auf Rasenm&#228;her- und Heckenscheren-Sparpolitik, wie sie etwa Roland Koch propagiert hat. Und es ist unsere Antwort auf den demografischen Wandel.</p>
<p>AK</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Illiconvalley+im+Saarland%3A+Warum+wir+in+Huettigweiler+100.000+Euro+in+die+Bildung+investieren+http://ktkah.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Illiconvalley im Saarland: Warum wir in Huettigweiler 100.000 Euro in die Bildung investieren"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Illiconvalley+im+Saarland%3A+Warum+wir+in+Huettigweiler+100.000+Euro+in+die+Bildung+investieren+http://ktkah.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Oma Gabriel, der b&#246;se Wulff, die 17 Gei&#223;lein vom Kabinett, die Wildsau und das Rumpelstilzchen und der Veitstanz auf dem Guttenberg</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/717</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 11:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[politische Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Rumpelstilzchen]]></category>
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<p>Seine Beleidigung ist in die Geschichte eingegangen: Weil Joschka Fischer den damaligen Bundestagspr&#228;sidenten Richard St&#252;cklen nicht einfach rotzfrech als Arschloch titulierte, sondern h&#246;flich schmetterte: &#8222;Mit Verlaub, Herr Pr&#228;sident, Sie sind ein Arschloch&#8220;, wissen auch J&#252;ngere, dass stilvolles Beleidigen eine Kunst ist. Und so kann der einst wilde Joschka nichts Schlimmes daran finden, wenn die FDP [...]]]></description>
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<p>Seine Beleidigung ist in die Geschichte eingegangen: Weil Joschka Fischer den damaligen Bundestagspr&auml;sidenten Richard St&uuml;cklen nicht einfach rotzfrech als Arschloch titulierte, sondern h&ouml;flich schmetterte: &bdquo;Mit Verlaub, Herr Pr&auml;sident, Sie sind ein Arschloch&ldquo;, wissen auch J&uuml;ngere, dass stilvolles Beleidigen eine Kunst ist. Und so kann der einst wilde Joschka nichts Schlimmes daran finden, wenn die FDP der CSU das Verhalten einer Wildsau attestiert. &bdquo;Das sind doch ganz moderate Ausdr&uuml;cke im politischen Get&uuml;mmel&ldquo;, erkl&auml;rt der Ex-Turnschuh- und Ex-Diplomatenminister der S&uuml;ddeutschen Zeitung im Interview. &bdquo;Die CSU sollte sich freuen, endlich wieder als &lsquo;Wildsau&rsquo; wahrgenommen zu werden, die mit animalischer Kraft durchs koalition&auml;re Unterholz fegt&ldquo;. Und die FDP, die daraufhin von der CSU als Gurkentruppe bezeichnet wurde? &bdquo;Harmlos&ldquo;, meint Fischer: &bdquo;&lsquo;Gurkentruppe&rsquo;, das halte ich noch fast f&uuml;r eine &Uuml;bersch&auml;tzung der heutigen FDP&ldquo;, sagt der heute weltgewandte Vortragsreisende&ldquo;, und zu Guttenberg passt wirklich alles, nur nicht Rumpelstilzchen.&ldquo;  Wo er Recht hat, hat er Recht, der elder gewordene Statesman. Ein bisschen wenigstens.  Andererseits: Es ist ein Unterschied, ob sich im Parlament die B&uuml;rgerlichen auf der einen Seite und die Linken auf der anderen Sottisen an den Kopf werfen, so wie es einst Franz Josef Strau&szlig; selig und Herbert Wehner in unnachahmlicher Art taten, oder ob dies in der wohlgesitteten schwarz-gelben Familie geschieht. Wenn in und um Mama Merkels Villa kunterbunt am Guttenberg die Wilds&auml;ue und Rumpelstilzchen tief fliegen und die Gurkentruppen mit Platzpatronen schie&szlig;en, und wenn ein Rumpelstilzchen im Veitstanz ums Herdfeuer der Gro&szlig;en Mutter springt und schreit: &bdquo;Das hat dir der Teufel gesagt, das hat dir der Teufel gesagt&ldquo;, obwohl der Erwin schon l&auml;ngst in Rente ist, dann wird sich jeder Verwandte und jeder Gast peinlichst ber&uuml;hrt abwenden und rufen: &bdquo;Ich kenne diese Menschen nicht.&ldquo; Und kein Hahn wird sp&auml;ter mehr danach kr&auml;hen.  Was sind das eigentlich f&uuml;r famili&auml;re Umgangsformen?! Wenn meine Frau mich Wildsau nennen w&uuml;rde, nur weil ich ihr widersprochen habe, m&uuml;sste ich mir ernsthaft Gedanken um den Fortbestand unserer Ehe machen. La Mamma aber schimpft ein bisschen mit den ungezogenen Kiddies, um sich dann wieder dem Laisser-faire zu widmen. Die junge Ehe steht nur noch auf dem Papier, so scheint es, um alsbald gel&ouml;st zu werden. Alles nur noch Gauckelei. Der Erzengel Gabriel aber ist zum b&ouml;sen Wulff geworden, ist in Gro&szlig;mutters Schafpelz geschl&uuml;pft und dreht den siebzehn Gei&szlig;lein vom Kabinett eine lange Nase. Und Schwarzk&auml;ppchen ruft: Gro&szlig;mutter, warum hast du denn so eine lange Nase und so ein gro&szlig;es Maul. Und die Oma Gabriel ruft: &bdquo;Damit ich dich besser fressen kann &ndash; weil ich dich nicht mehr riechen kann&ldquo;.  Alles total normal, sagt Onkel Joschka. &bdquo;Im Parlament muss es krachen&ldquo;. Und erinnert daran, wie Herbert Wehner den CDU-Abgerodneten J&uuml;rgen Wohlrabe mal &Uuml;belkr&auml;he genannt hat.  Doch kreisen derweil nicht mehr die weisen Raben der Bonner Republik &uuml;ber dem Regierungsviertel, sondern die Geier. Das walte Wally.  Armin K&ouml;nig</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Oma+Gabriel%2C+der+b%26%23246%3Bse+Wulff%2C+die+17+Gei%26%23223%3Blein+vom+Kabinett%2C+die+Wildsau+und+das+Rumpelstilzchen+und+der+Veit...+http://az5m3.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Oma Gabriel, der böse Wulff, die 17 Geißlein vom Kabinett, die Wildsau und das Rumpelstilzchen und der Veitstanz auf dem Guttenberg"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Oma+Gabriel%2C+der+b%26%23246%3Bse+Wulff%2C+die+17+Gei%26%23223%3Blein+vom+Kabinett%2C+die+Wildsau+und+das+Rumpelstilzchen+und+der+Veit...+http://az5m3.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Wulff hat die besten Chancen</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/716</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 14:47:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Ursula von der Leyen]]></category>

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		<description><![CDATA[

<p>Die des Kandidaten oder der Kandidatin f&#252;r das Amt des Bundespr&#228;sidenten geht in eine entscheidende Phase. Mehrere Medien melden, Ursula von der Leyen sei aus dem Rennen. Daf&#252;r habe Christian Wulff die besten Chancen. Alles spricht f&#252;r diese Annahme. </p>
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<p>Die des Kandidaten oder der Kandidatin f&#252;r das Amt des Bundespr&#228;sidenten geht in eine entscheidende Phase. Mehrere Medien melden, Ursula von der Leyen sei aus dem Rennen. Daf&#252;r habe Christian Wulff die besten Chancen. Alles spricht f&#252;r diese Annahme. </p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wulff+hat+die+besten+Chancen+http://hbwkg.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Wulff hat die besten Chancen"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Wulff+hat+die+besten+Chancen+http://hbwkg.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>NRW: Viel Kraft f&#252;r Illusionen</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/715</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 19:23:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>
		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[

<p>In Nordrhein-Westfalen hatte die SPD viel Kraft f&#252;r Illusionen aufgewandt: Als ob die Sozialdemokraten die Wahl gewonnen h&#228;tten! Dabei sind sie nicht einmal st&#228;rkste Fraktion geworden. Trotz des Achtungserfolgs von Hannelore Kraft war diese Landtagswahl auch f&#252;r die SPD eine Entt&#228;uschung. Trotzdem feierte man scheinsiegestrunken, weil es die CDU und die FDP als Regierung noch [...]]]></description>
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<p>In Nordrhein-Westfalen hatte die SPD viel Kraft f&#252;r Illusionen aufgewandt: Als ob die Sozialdemokraten die Wahl gewonnen h&#228;tten! Dabei sind sie nicht einmal st&#228;rkste Fraktion geworden. Trotz des Achtungserfolgs von Hannelore Kraft war diese Landtagswahl auch f&#252;r die SPD eine Entt&#228;uschung. Trotzdem feierte man scheinsiegestrunken, weil es die CDU und die FDP als Regierung noch schlimmer erwischt hatte. </p>
<p>Nach den desillusionierenden Gespr&#228;chen mit den NRW-Linken haben Hannelore Kraft und ihre SozialdemokratInnen gerade noch die Kurve an Rhein und Ruhr gekriegt, um nicht am prallen politischen Leben zu scheitern. Sch&#246;n, wie die FAS den Prozess der Wirklichkeitserfassung der NRW-SPD nach der gescheiterten Sondierung mit den sektiererischen Linken beschreibt: dass die SPD endlich erfasst hat, dass sie verloren hat und wohl ein B&#252;ndnis mit der CDU eingehen muss.</p>
<p>Politik ist nicht einfach in diesen Tagen. </p>
<p>Darunter leiden alle Beteiligten.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=NRW%3A+Viel+Kraft+f%26%23252%3Br+Illusionen+http://o66hw.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in NRW: Viel Kraft für Illusionen"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=NRW%3A+Viel+Kraft+f%26%23252%3Br+Illusionen+http://o66hw.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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		<title>Generation 30 &#8211; ein Jammer? Ach was!</title>
		<link>http://www.arminkoenig.de/blog/archives/714</link>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 19:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Armin König</dc:creator>
				<category><![CDATA[Armin König]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern München]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Generation 30]]></category>
		<category><![CDATA[Generation Praktikum]]></category>
		<category><![CDATA[medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[SZ]]></category>

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		<description><![CDATA[

<p>„H&#246;rt auf zu jammern“, schmettert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (23.5.2010) den Bayernfans entgegen, die gerade das 0:2 gegen Inter Mailand zu beklagen haben und nun einem unerf&#252;llten Traum nachweinen. „Der Jugend geht es so gut wie noch nie“. Zugegeben: Gemeint sind nicht Holger Badstuber, Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm, so treffend gemein dies auch klingt. [...]]]></description>
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<p>„H&#246;rt auf zu jammern“, schmettert die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (23.5.2010) den Bayernfans entgegen, die gerade das 0:2 gegen Inter Mailand zu beklagen haben und nun einem unerf&#252;llten Traum nachweinen. „Der Jugend geht es so gut wie noch nie“. Zugegeben: Gemeint sind nicht Holger Badstuber, Bastian Schweinsteiger oder Philipp Lahm, so treffend gemein dies auch klingt. Nein, gemeint ist die Generation der 30j&#228;hrigen, der die FAS den Erst- oder Nebenaufmacher neben den Bayern widmet. Hinzu kommt ein 6seitiges „Spezial“. Aber es gef&#228;llt mir nicht. Es gef&#228;llt mir ganz und gar nicht, wenn ich es recht &#252;berlege.</p>
<p>Aufmacher und „Spezial“ sind in ihrer Oberfl&#228;chlichkeit und in ihrer Einseitigkeit einfach nur &#228;rgerlich. Es trifft nicht zu, dass es es „dieser Generation 30 doch ziemlich pr&#228;chtig“ geht. Wo lebt Bettina Weiguny, die Autorin? Im Taunus-Speckg&#252;rtel des Banken-Biotops, das Betriebswirten, Juristen und anderen Akademikern pr&#228;chtige Chancen anbietet? Als B&#252;rgermeister kenne ich andere Befunde. Wissenschaftlich betrachtet: Narrativ-qualitativ erhobene Befunde, auf denen substanzielle Analysen aufzubauen sind. Meine Erkenntnis: Die „Leiden der Generation Praktikum“ sind durchaus real verteilt im Bundesgebiet und keineswegs „weitgehend Phantomschmerzen“. Wobei ich Heinz Budes soziologischem Befund durchaus zustimmen w&#252;rde, dass es noch keine Generation gegeben habe, „die so wenig an ihre eigenen Chancen glaubt wie diese“. Als Kontrastausgabe zur FAS empfiehlt sich der SZ-ARtikel vom 19. Mai: „Frist oder stirb – die Generation der Ausgebeuteten“.</p>
<p>So bleibt es kritischen Lesern unbenommen, sich ihre eine eigene Meinung zu bilden.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Generation+30+%26%238211%3B+ein+Jammer%3F+Ach+was%21+http://4wbxh.th8.us" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://www.arminkoenig.de/blog/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="Tt-twitter in Generation 30 - ein Jammer? Ach was!"  /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Generation+30+%26%238211%3B+ein+Jammer%3F+Ach+was%21+http://4wbxh.th8.us" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a></p>
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