Frauen zwischen Tradition und Moderne

Frauen können mit der Spannung zwischen Tradition und Fortschritt besser umgehen als Männer. Sie denken mehr in Kreisläufen. Das liegt in ihrer Natur.“ Das schreibt Eckhard Fuhr, der Kulturchef der Zeitung „Die Welt“. Und damit könnte ziemlich Recht haben. Was dafür spräche, dass wir in Zukunft keine Quoten mehr brauchen, weil die Frauen ohnehin mehr Chancen als Männer in der Umbruchsphase zwischen Postmoderne und Moderne haben. Erste Erfolge verbuchen sie schon. Ellen, stellvertretende Direktorin, hat mich letzte Woche auf das Phänomen hingewiesen, dass immer mehr Frauen im Lehrerberuf aktiv sind. In der Grundschule treffen Jungs kaum noch auf Männer. Und die Lage wird sich kaum verändern. Zum einen, weil Studentinnen oft bessere Noten im Examen haben. Und weil es Männer zunehmend in andere Berufsfelder zieht.

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