Verkehrskreisel entschärft Gefahrenpunkt

Am Gewerbegebiet A1 zwischen Uchtelfangen und Wiesbach haben die Bauarbeiten für den neuen Verkehrskreisel begonnen, heute ist offizieller Spatenstich. Dies ist eine Gemeinschaftsaktion des Landesbetriebs für Straßenbau und der Gemeinden Illingen und Eppelborn. Ich habe mich zusammen mit meinem Eppelborner Kollegen Fritz Hermann Lutz nachdrücklich für diesen Kreisel eingesetzt. Auch die Gemeinderäte waren der Meinung, dass eine Entschärfung der Verkehrssituation notwendig ist. 

Wir mussten zuweilen dicke Bretter bohren. Zu verdanken haben wir die Zusage dem ehemaligen Wirtschaftsminister Dr. Hanspeter Georgi, der maßgeblich zur Realisierung beigetragen hat. Entscheidender Punkt war die Unfällträchtigkeit. Von 1992 bis 2001 haben sich dort 40 Unfälle ereignet, bei denen zwei Menschen ums Leben kamen und 44 verletzt wurden, sieben davon schwer. 

Dass diese Kreuzung so gefährlich ist, hängt mit der Topographie des Geländes, der Linienführung der Landesstraßen und mit den ungünstigen Sichtverhältnissen zusammen. 85% der Unfälle ereigneten sich beim Einbiegen. Der Umbau der stark befahrenen Kreuzung zu einem Verkehrskreisel wird sicher dazu beitragen, dass dort nicht mehr so schnell gefahren wird. Mit de Umbau wird auch dem nachdrücklichen Wunsch vieler Wiesbacher Bürger Rechnung getragen. Der Bau des Kreisels ist ein positives Beispiel für Gemeinde übergreifende Zusammenarbeit. Davon profitieren alle. Die Gesamtkosten samt Radweg liegen bei rund 775.000 Euro. Davon muss Illingen 141.00 Euro bezahlen. Wir rechnen mit einer Bauzeit von März bis August/September.

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