Will das Bundesumweltministerium zu wenig Recycling?

Das deutsche Abfallrecht wird derzeit überarbeitet. Wegen europäischer Vorgaben und der Ziele der Klimapolitik muss das Kreislaufwirtschaft- und Abfallgesetz novelliert werden. Inzwischen liegt auch ein Arbeitsentwurf für ein neues Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Doch dieser Entwurf stößt bereits auf Kritik. Wenn selbst die deutsche Recyclingwirtschaft schreibt, das neue Gesetz sei nach jetzigem Entwurf „wenig ambitioniert“, dann müsste dies Umweltminister Röttgen alarmieren.

So heißt es auf www.recyclingmagazin.de: „In der Recyclingwirtschaft stößt die vom Bundesumweltministerium geplante Recyclingquote für private Haushaltsabfälle in Höhe von 65 Prozent, die bis 2020 erreicht werden soll, zunehmend auf Kritik. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland jetzt schon rund 63 Prozent des Haushaltsabfalls stofflich verwertet wird, würde damit lediglich der Status quo fortgeschrieben.“

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