Twitter-Zerrbild in der Saarbrücker Zeitung

Ich schätze die Saar-Twitterer und ihren Umgang untereinander sehr. Kompetente Menschen, die sich vernetzen, Informationen austauschen, zuweilen auch mal rumalbern wie im richtigen Leben – die aber auch in der Lage sind, Veranstaltungen zu organisieren (SaarCamp), charmanten Referentinnen (z.B. @wissensagentur) und Referenten zuzuhören, die selbst Wissenstransfer organisieren (Informationsdienst Wissenschaft via Andrea Juchem alias @ApfelMuse), die politische Abläufe und ihre Hintergründe erläutern (@UlrichCommercon, @RB_NK): DAS ist Twitter. Was die Saarbrücker Zeitung dagegen heute abliefert, ist ein Zerrbild twitternder Politiker und sehr enttäuschend. Eine Momentaufnahme? Ach was. Eher fehlende Sachkenntnis. Wahrscheinlich konnten die Autoren @illiconvalley nicht zuordnen, sonst wäre ich wohl auch dort gelandet. Wir könnten ein Social-Media-Seminar für traditionelle Medienmenschen organisieren. Vielleicht hilft’s ja. Man soll die Hoffnung nie aufgeben.

5 Comments

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Ulrich Commerçonreply
24. August 2010 at 08:42

Armin, Du sprichst mir aus der Seele!
Und ein Hammer ist in der Tat, dass sie Dich nicht einmal aufgeführt haben, die #Saarbratwurstjournalisten 😉
Wenn das mit dem Seminar zustande kommt: Ich bin gerne bereit, ebenfalls zu referieren! Oder einen Workshop zu organisieren. 🙂

medusa65reply
24. August 2010 at 13:38

Bin, wie „erschreckend“ oft (:-)), Deiner Meinung!

happy-buddhareply
24. August 2010 at 15:48

Ich würde sogar für Seminar Werbung machen :O)
Und teilnehmen..

Lukasreply
25. August 2010 at 02:25

Ich finde es sympathisch, wenn Politiker twittern und dabei deutlich machen, was sie bewegt – auch im Alltag. Der SZ-Artikel wird dem nicht gerecht. SChade eigentlich.

1 schritt vor, 2 zurück | HappyBuddha1975reply
25. September 2010 at 23:30

[…] zu Thema kann man auch, bei denen von mir sehr geschätzten, Andrea Juchem, Armin König und Tim Rozenski nachlesen. Einen interessantes Interview über Politik und Web 2.0 gibt es bei […]

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