The Value of Nothing – was kostet die Welt

Habe heute ein spannendes Sachbuch gekauft: „The Value of Nothing. Was kostet die Welt.“ Von Raj Patel. Erster Eindruck beim Querlesen: Stark. Im Klappentext heißt es: „Ob Klima-, Finanz- oder Wirtschaftskrise, ursächlich für die prekäre Situation unserer Systeme sind falsche Bewertungen. Eine Fabrikanlage ist Milliarden Dollar wert, ein intakter Wald dagegen nichts. Ein Tomaten-Erntehelfer in den USA verdient in einem Jahr weniger als ein Wallstreet-Banker in einer Stunde. Wir taxieren die Dinge nach ihrem Preis auf dem Markt, der sich meist von ihrem Wert für unser Leben weit entfernt hat.“ Der Ansatz gefällt mir. Aber es ist schwer, ihn mit ökonomisch Fixierten zu diskutieren. Dabei ist der Wald (angesichts vieler neuer Kamin- und Kachelöfen) schon wieder sehr viel mehr wert als noch vor Jahren. Auch das zeigt, dass ökonomische Bewertungen sehr subjektiv sein können.

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