Wurstmarktwochende und ein köstliches Kriminalstück auf platt

Was für ein Wochenende in Illingen: der Wurstmarkt war ein großer Erfolg, die Riesenlyoner von 150 Kilogramm eine Wucht, das Angebot größer als in den Vorjahren, der Besucheransturm groß. Kompliment an die Organisatoren um Wolfgang Scholl und Jarno Kirnberger. ein Dank aber auch an alle beteiligten Vereine, an die Gewerbetreibenden, den VGV und Lenkungsgruppe der Ortskernentwicklung. Es war richtig was los.

Minister Andreas Storm hat mit Begeisterung den Riesenlyoner („Der wahrscheinlich größte Lyoner der Welt in diesem Jahr“) angeschnitten. Mich verdonnerte er dazu, dass Fass anzuschlagen. Nachdem ich die ersten Reihen vor zu erwartender Bierdusche gewarnt hatte, klappte der Fassanstich dann allerdings mit einem einzigen, geradezu perfekten Schlag.

Gefreut habe ich mich über die große Ehre, bei den Bubacher Dorfdudlern als Trompeter mitspielen zu dürfen. Als Dankeschön dürfen sie sich nur einen Notensatz für ein neues Stück anschaffen. 🙂

Und dann gab es ja noch ein grandioses Mundart-Theaterstück in der Illipse: „Meine Leiche, deine Leiche“ – mit einer herrlichen Pointe. Mir hat nur die Leiche leidgetan. Herrlich, wie Benedikt Schmidt den Chef spielte – erst als Scheusal, dann als Leiche.
Die nächsten Attraktionen sind schon in der „Pipeline“: Am 18. Oktober kommt das Homburger Frauenkabarett mit dem Programm „Die Bedenken sind frei“ in die Illipse und am 25. Oktober spielen Inga Rumpf und die Band von BAP (mit Helmut Krumminga, Werner Kopal, Michael Nass und Jürgen Zöller). BAP-Fans wissen: Die vier sind genial. Und wenn Inga und Helmut „Love Hurts“ singen, ist Gänsehaut garantiert.
Inga Rumpf ist eine Ikone der deutschen Rockmusik. Mit „Frumpy“ und „Atlantis“ hat sie deutsche Rockgeschichte geschrieben. Zeitweise war Udo Lindenberg Ingas Schlagzeuger. Die Baby-Boomer-Generation ging damals gerade zur Schule. Damals war Inga schon Kult. Kommen Sie in die Illipse, gönnen Sie sich das Inga Rumpf & KK‘NZ-Gastspiel.

Und denken Sie an die Chancen, unser Klassik-Abo zu gewinnen. Martin Stadtfeld, London Quartet, Maria Haupenthal udn Miriam Möckl – sie alle treten im November in der Illipse auf. Und sie können dabei sein, vielleicht sogar bei freiem Eintritt, wenn Sie sich für unseren Newsletter registrieren lassen. Es lohnt sich. Wegen des Programms natürlich, wegen der Infos und wegen der Gewinnchancen.

Hintergrund-Info:

1. Inga-Rumpf-Konzert

Inga Rumpf kommt am 25. Oktober nach Illingen in die Illipse – mit der Band von BAP. „Inga und KK’NZ“ heißt die Formation, die um 20 Uhr die Bühne der Illipse rockt. Nur BAP-Chef Wolfgang Niedecken ist nicht dabei. Aber der war ja schon in der Illipse.

Ansonsten sind alle da: Helmut Krumminga (Leadgitarrist), Werner Kopal, Michael Nass und Jürgen Zöller. BAP-Fans wissen: Die vier sind genial. Und wenn Inga und Helmut „Love Hurts“ singen, ist Gänsehaut garantiert. Aus „no risc, no fun“ macht die einstige Gospelsängerin „No cross, no crown“ – ganz religiös („Kein Kreuz, keine Krone“). Zwischendurch greift Inga auch mal selbst zur Slide-Gitarre und spielt den BLues. Und natürlich hören wir Gitarren-Soli von Krumminga, der sich richtig austoben kann. In Köln und Hamburg machte er dies mit Bowie‘s „Heroes“ oder James Brown‘s „It‘s a man‘s world“.

Inga Rumpf, vom Fachblatt „Rolling Stone“ zu Deutschlands wichtigster Sängerin von internationalem Format erkoren, hat mit den BAP-Rockern eine Zeitreise durch die Jahrzehnte gestartet, und überall in Deutschland, wo die Fünf auf die Bühne gehen, ist das Publikum begeistert.

In der kölschen BAP-Hauptstadt rockten Inga und ihre BAP-Freunde das legendäre Gloria, auch in Hamburg jubelte die Arena. „Brillante Mischung von „Jazz, Blues und Rock“, schreibt die Dürener Zeitung. „Es war grandios“, „wundervoll“, „unbeschreiblich“, schrieben die Fans nach dem Hamburg-Konzert auf die Facebook-Seite.

Magdeburg sagt danke, Schwerin ist begeistert, jetzt also Illingen, bevor wieder Hamburg angesagt ist.

Inga Rumpf ist eine Ikone der deutschen Rockmusik. Mit „Frumpy“ und „Atlantis“ hat sie deutsche Rockgeschichte geschrieben. Zeitweise war Udo Lindenberg Ingas Schlagzeuger. Die Baby-Boomer-Generation ging damals gerade zur Schule. Damals war Inga schon Kult. Drei gigantische Verwandlungen hat sie seither erlebt: Von der Folk&Rockröhre zur Gospelsängerin, von der Gospelsängerin zur Jazz- und Balladenqueen und jetzt zur Leadsängerin einer Formation mit der BAP-Band ohne Chef als „Inga und KK’NZ“.

Krumminga und Zöller gehen übrigens nach der Tour eigene Wege.

Helmut Krumminga war seit 1999 Gitarrist bei BAP und hat in den letzten 15 Jahren viele der neueren BAP-Songs komponiert. Er gilt als einer der besten Gitarristen in Deutschland, und er verstand es bei Live-Konzerten meisterlich, die älteren BAP-Stücke auf seine eigene Weise zu interpretieren. An der „BAP zieht den Stecker-Tour“ im Jahr 2014 nahm er aus familiären Gründen nicht teil, und BAP-Chef Wolfgang Niedecken verkündete nach Abschluss der Tour, dass Helmut Krumminga zwar weiter zum Pool der BAP-Musiker gehören, aber auch bis auf weiteres nicht mit der Band auf der Bühne stehen wird.

Jürgen Zöller übernahm 1987 die Drumsticks und war seitdem der „BAP-Trommler“. Wolfgang Niedecken stellte ihn 27 Jahre lang auf den Konzerten als den „neuen Schlagzeuger“ vor, dabei stand er mit keinem Musiker länger gemeinsam auf der Bühne als mit „Jürgen Zöller selbst“. Nach dem Ende der „BAP zieht den Stecker-Tour“ verkündete Jürgen Zöller, der bald 67 Jahre alt wird, seinen Rückzug aus der Band, um künftig etwas mehr Zeit für die Familie zu haben. Mit ihm verlieren die Band und die Fans einen charismatischen Charakterkopf, der für jeden Spaß zu haben war und definitiv noch immer zur absoluten Spitzenklasse der Schlagzeuger gehört.

Werner Kopal (Bass) und Michael Nass (Keyboard) gehören seit 1996 bzw. 1999 der Gruppe BAP an und bleiben den Fans auch weiterhin erhalten.

2. Klassik-Abo vom Feinsten

Illingen präsentiert Klassik- und Gesangsstars im Abo – zu sensationell günstigen Preisen. Nirgendwo können Sie zu solch unschlagbaren Preisen Klasse-Interpreten live erleben. Und wenn Sie Glück haben, können Sie sogar zwei Abokarten für Martin Stadtfeld (Klavier), das London Quartet (A Capella) sowie Maria Haupenthal & Miriam Möckl (Klavier und Gesang) gewinnen. Insgesamt verlosen wir fünf mal zwei Klassik-Abos im Gesamtwert von 500 Euro (der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen). Es lohnt sich, mitzuspielen. LesenSie dazu mehr am Ende dieses Artikels. Die Verlosung ist ein Bonbon unserer Klassikreihe, die viel Spaß und viel Musikgenuss verspricht. Wir wollen Ihnen einen „Goldenen November“ präsentieren. Musikalisches Vergnügen statt November-Tristesse – das ist unsere Idee.
Den Anfang macht das London Quartet am 6. November um 20 Uhr in der Illipse mit Weltklasse-A-Capella, very british und sehr witzig. Es folgt am 20. November um 20 Uhr Martin Stadtfeld mit Bach und Schumann. Und schließlich laden die saarländische Pianistin Maria Haupenthal und die Sopranistin Miriam Möckl am 30. November um 17 Uhr zu einer kulturellen Weltreise ein.
„Das wird ein heißer Herbst in der Illipse“, verspricht Gabi Steuer, die stellvertretende Kulturchefin der Gemeinde. Steht der Oktober ganz im Zeichen des Jazz-Jubiläums mit Euro-Jazz der hr-Bigband, Jacob Karlzon und den Wasserfuhrs, so sind im November 2014 die Klassik- und A-Capellafans gefragt. Es ist auch saarlandweit ein Top-Angebot das seinesgleichen sucht.
Dem Illinger Kultur-Team ist es gelungen, eine der weltbesten A-Capella-Formationen zu engagieren: Das London Quartet. Die A-Capella-Truppe zeigt, was es heißt „very british“ zu sein – Monty Python, Elton John, Take That, Andrew Lloyd-Webber und Miss Marple gehören zu ihrem Programm. Das ist witzig, auf die feine englische Art irrwitzig und immer unterhaltsam.
Was diese vier Herren machen, ist Musik-Comedy vom Feinsten. Seit über 30 Jahren touren sie durch die Welt. 13 Soloalben, mehr als 2000 Live-Performances weltweit und über 200 Fernsehauftritte sprechen für sich. Ob geistliche Musik, Pop, Jazz oder Klassik, diese Gentlemen fühlen sich überall zuhause.
Richard Bryan (Counter-Tenor), Steven Brooks (Tenor), Mark Fleming (Tenor) und Michael Steffan (Bariton), diese vier Sänger bilden das heutige Ensemble von “The London Quartet”. Ursprünglich als Gruppe von gesangsbegeisterten Studenten als „Cantabile“ in Cambridge gegründet, avancierte die A-Capella-Gruppe schon bald zu einem der gefragtesten britischen Ensembles. Überall lösten sie mit ihrer witzigen Art Begeisterungsstürme aus. Die Besetzung wechselte, das Programm entwickelte sich weiter, der Erfolg blieb dem Londoner Quartett bis heute treu. Eines der besten und beliebtesten Vokal-Ensembles der Welt wird jetzt auch in der Illinger Illipse gastieren, wo man schon immer ein besonderes Faible für A-capella-Gruppen hatte. Viva voce, Maybebop, SingSing, das Stimmflut-Festival, iNtrmzzo, Rock4, Ganz schön Feist haben die Illipse gerockt und geswingt, und das Publikum fand’s prima. Nun kommen also Londoner Weltstarts und sorgen für einen riesigen musikalischen Spaß. „Lassen Sie sich bezaubern und verzaubern“, sagt Bürgermeister und Kulturamtschef Dr. Armin König. Er hat gleich Ja gesagt, als Gabi Steuer den Vorschlag machte, die Londoner zu engagieren.
Mit Martin Stadtfeld kommt am 20. November 2014 einer der besten jungen Pianisten Europas in die Illipse nach Illingen. Wenn er am Flügel sitzt und Bach oder Schumann spielt, bleibt niemand ungerührt. Stadtfeld hat sich in den letzten 10 Jahren als führender Interpret der Musik Johann Sebastian Bachs etabliert. ECHO-Klassik-Preise dokumentieren seinen Erfolg. Spritzig und transparent klingen die schnellen Bach-Sätze, weich und kantabel die langsamen Sätze. Bach ist für ihn der „Gottvater der Musik“. Aber Bach ist nicht alles für ihn. Stadtfeld liebt auch deutsche Romantik und Beethoven. Der Starpianist wirkt unbekümmert, kann gut mit Schülern, steckt mit seiner Begeisterung an. 13 CDs hat der Star bei Sony Classical eingespielt.
Wenn er Schumann spielt, bezaubernd romantisch, emotional und einfühlsam, dann geht das unter die Haut: Ein Traum für alle Musikfans.
Bei den großen Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Rheingau Musik Festival, der Schubertiade in Schwarzenberg und Hohenems und dem Menuhin Festival ist Stadtfeld regelmäßig zu Gast.
Ein großes Anliegen des Künstlers ist es, Kindern und Jugendlichen in Schulen den Zugang zur klassischen Musik zu ermöglichen. Er spricht bei regelmäßigen Schulbesuchen mit Schülern über seine Arbeit als Pianist, stellt ihnen die Musik vor und vermittelt so außerhalb des Konzertlebens auf eine unmittelbare persönliche Art die Begeisterung für klassische Musik. Und nicht wenige Schüler hat er animiert, selbst Klavier zu spielen.
„Ich habe vor zwei Jahren zum ersten Mal bei Stadtfeld angefragt, aber damals waren seine Konzerte schon sehr weit vorgeplant. Diesmal sind wir angefragt worden, ob wir noch Interesse an einem Gastspiel haben. Und natürlich haben wir zugesagt. Stadtfeld passt hervorragend in unser Programm. Ich denke, er ist der bisher beste Klassik-Pianist, den wir im Programm haben.“
Wer sich über Stadtfeld informieren will, findet im Internet hervorragende Videos, die Laune machen.
Saar international heißt es beim Konzert von Maria Haupenthal und Miriam Möckl am 30. November um 17 Uhr in der Illipse. Ihre musikalischen Erfahrungen aus dem In- und Ausland bei Wettbewerben, Konzerten und Opernproduktionen wollen die saarländische Pianistin Maria Haupenthal und die Sopranistin Miriam Möckl nutzen, um ihr Publikum zu begeistern. Mit einem Programm aus Liedern, Arien und Liedtranskriptionen verschiedener Länder laden sie ihre Zuhörer zu einer musikalischen Zeit- und Weltreise in die Illipse ein.
Die 28jährige Pianistin Maria Haupenthal studierte an der Universität des Saarlandes sowie der Hochschule für Musik Saar mit erstklassigen Leistungen. Von September 2009 bis Juli 2011 absolvierte Haupenthal ihr Masterstudium in Klavier an der renommierten Royal Academy of Music in London bei Prof. Pascal Nemirovski und Prof. William Fong.
Miriam Möckl wurde in Aschaffenburg geboren. An der Hochschule für Musik Saar studierte sie Gesang bis April 2013 bei Prof. Yaron Windmüller. Im Zeltpalast Merzig brillierte sie mit der Rolle der Ida aus „Die Fledermaus“.

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