Engagierte Gemeinde in der Flüchtlingshilfe aktiv

In Illingen gibt es mehrere Initiativen, die sich sowohl ehrenamtlich als auch hauptamtlich mit der Integration von Flüchtlingen beschäftigen.

So hat z.B. die Katholische Kirchengemeinde St. Stephan Illingen, Verwaltungs- und Pfarrgemeinderat mit KFG ein Projekt gestartet, das die enge Betreuung/Begleitung durch Ehrenamtliche für Flüchtlingsfamilien sichert.

Daneben gibt es Einzelpersonen, die vordergründig Einzelpersonen betreuen.

Die evangelische Kirchengemeinde Uchtelfangen bildet gemeinsam mit dem Diakonischen Werk Neunkirchen Ehrenamtler für die Betreuung von Flüchtlingen aus um diese adäquat einsetzen zu können.

Der Arbeiter Samariter Bund hat kurzfristig eine Kleider-, Haushaltswaren- und Möbelkammer eingerichtet, die sich einer sehr guten Spendenbereitschaft der Bevölkerung erfreut. Zudem werden auf niedrigschwelliger Ebene durch Ehrenamtliche Deutschkurse angeboten, die dazu führen, dass sich unsere Neu“bürgerInnen“ hier verständigen können. Die Anschaffung von Unterrichtsmaterial (Bücher, Hefte) hat die Gemeinde Illingen bisher finanziert. Hier wäre eine Unterstützung seitens des Kreises wünschenswert.

Mit der Einreise von Flüchtlingen einher geht auch ein erhöhter Personaleinsatz seitens unserer Kommune. Neben dem zuständigen Ordnungsamt (Aufnahme und Unterbringung) greift die Gemeinde Illingen auf ihren Fachbereich 4 – Bürgergemeinde und Demografie zurück, der dafür sorgt, dass die psychosoziale Betreuung gewährleistet ist und die ehrenamtlich Tätigen eine kompetente Anlaufstelle haben. Die Gemeinde Illingen hat zudem unbürokratisch eine Muttersprachlerin geringfügig beschäftigt, die in engagierter Weise hier als Dolmetscherin und „Wegbegleiterin“ unterwegs ist. Darüber hinaus gibt es einen weiteren geringfügig Beschäftigten, der sich um die Funktionalität der Flüchtlingswohnungen kümmert. Zur besseren Koordination haben wir hier einen runden Tisch der „Hauptamtlichen“ eingerichtet, die sich alle 14 Tage treffen.

1 Comment

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Manfred Meiserreply
18. Mai 2016 at 14:06

vorschlag:
1) liste anlegen der flüchtlinge und helfer in der gemeinde mit anschrift/tel.nr. ..(jeder flüchtling/helfer erhält diese liste)
2)raum zur verfügung stellen ,wo flüchtlinge und helfer sich regelmäßig wöchentlich 1/2 stunden treffen.
3)hier den flüchtlingen die möglichkeit geben zur kontaktaufnahme/probleme ansprechen/hilfe anbieten…
flüchtlinge mit deutschen sprachkenntnissen (b1) agieren als dolmetscher.-alle flüchtlinge regelmäßig informieren über diese möglichkeit der zusammenkunft-

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