Armin König fordert eine Offenlegung des neuen Isoplan-Einzelhandelskonzepts zur geplanten Globus-Ansiedlung in Neunkirchen

Der Illinger Bürgermeister Armin König fordert eine Offenlegung des neuen Isoplan-Einzelhandelskonzepts zur geplanten Globus-Ansiedlung in Neunkirchen, damit auf transparenter Basis offen diskutiert werden kann – und zwar jetzt und nicht erst in ein paar Monaten. Er kündigte an, dass Illingen Einsicht ins Konzept nehmen will. „Wir stellen fest, dass es Konfliktstoff gibt. Das machen Äußerungen von Oberbürgermeister Jürgen Fried deutlich. Diese Konflikte betreffen die Bürger, den Einzelhandel und möglicherweise die Nachbarkommunen. Wieder geht es ums Globus-Sortiment. Die Heimlichtuerei bei den Globus-Plänen befremdet uns“. Es sei höchst ungewöhnlich, dass der Oberbürgermeister das Konzept nicht öffentlich im Stadtrat präsentieren ließ. „Dass Fried sagt, dass ihm bestimmte Passagen des Konzepts nicht passen, glaube ich ihm, ich kann das auch nachvollziehen. Offensichtlich gibt es Meinungsverschiedenheiten mit Globus. Fried sagt, dass Neunkirchen den Schwerpunkt auf Lebensmittellegen will, die Isoplan-Studien zeigt aber, dass 2000 Quadratmeter andere Sortimente vorgesehen sind.“ Das müsse aufklärt werden.  
 
Dass Fried aber öffentlich erklärte, dass die von Globus geplanten Verkaufsflächen der Sortimente nicht öffentlich gemacht werden sollten und dass das nicht in das Einzelhandelskonzept gehöre, weil es nichts mit den Vorstellungen der Stadt Neunkirchen zu tun habe, könne man so nicht kommentarlos stehen lassen. „Genau diese Einzelheiten gehören in ein öffentlich zu diskutierendes Einzelhandelskonzept. Wir wollen alles wissen, was drin steht“, erklärte König. 
 
Illingen habe die neuen Pläne bisher „mit objektiver Gelassenheit“ gesehen. „Wenn es aber nach Tricks und Geheimniskrämerei riecht, ist es mit dieser Gelassenheit schnell vorbei.“
 
Ganz offensichtlich gibt es wegen der geplanten Globus-Sortimente in den Bereichen Bekleidung und Leder (350 Quadratmeter), Haushaltwaren (470 Quadratmeter) und für Bücher und Schreibwaren (300 Quadratmeter) auch am neuen Standort Altes Hüttengelände Konfliktpotenzial.

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