Das beste Demografieprogramm des Saarlandes

Großes Lob für Bauminister Klaus Bouillon von der Gemeinde Illingen: „Das ist das besten Demografie-Programm, das wir im Saarland bisher hatten. 

Das hilft den Familien, das hilft den Dörfern, das hilft dem Land. Und es hilft der heimischen Wirtschaft.“ Das sagt Illinges Bürgermeister Dr. Armin König. Er ist Demografie-Experte, hat mit seiner Gemeinde 2007 das erste  saarländische Leertandsprogramm lokal („Illingen 2030“) und zusammen mit Umweltminister Mörsdorf auch landesweit  (MELANIE“) gestartet hatte. Die Illinger Erfahrungen sind in der Studie „Bürger und Demografie – Partizipative Entwicklungsplanung für Gemeinden im demografischen Wandel“ (2011) bei Gollenstein veröffentlicht.

Armin König sagte, Bouillons Progeramm sei überzeugend, da es Privatinitaitive fördere und nicht auf kaum noch bezahlbare Neubauten setze, sondern auf bestehende Bausubstanz. „Das ist nachhaltig, klimafreundlich und stärkt die Ortskerne. Jetzt müssen auch die Architekten verlagern und auf demografisch und klimasensible Umbauten zu günstigen Preisen setzen.“  
Als Präsidiumsmitglied des Saarländischen Städte- und Gemeindetags  empfiehlt der Illinger Bürgermeister, das auf Private ausgerichtete Programm durch ein kommunales Förderprogramm gegen Leerstände zu ergänzen. „Das wäre ein exzellentes Zukunftsprogramm zur Stärkung der Dörfer“. 
Die Gemeinde Illingen konnte durch Demografieprogramme und Leerstandsmanagement die Leerstandsquote auf unter 2 Prozent drücken. „Das ist das wirksamste Demografieprogramm, das es gibt. Das können wir empirisch nachweisen.“ König hat nach den Erfahrungen des Illinger Modells seine Dissertation „Bürger und Demografie“ an der Detuschen Universität für Verwaltungswissenschaft geschrieben. 

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