Weil gerade zu Recht kritisiert wird, dass Preise explodieren, Familien zur Kasse gebeten werden, Leistungen fürs Volk gekürzt und gestrichen werden, die Rente de facto gekappt wird, Informationsfreiheit eingeschränkt wird: Das ist Merz-Politik. „Mehr Kapitalismus wagen“, heißt sein Buch von 2008. Das ist alles gewollt. Darauf hat er knapp 20 Jahre hingearbeitet, gepusht von Lobbyorganisationen wie INSM und Wirtschaftsrat. Linnemann, Reiche, Multimillionär Spahn, Nina Warken, passt alles zusammen. Die Super-Reichen sollen noch reicher werden, und der Mittelstand soll’s bezahlen. Und die SPD stimmt mit. Der Markenkern der CDU (Familie, Kinder, soziale Marktwirtschaft) ist geschleift und ausgeMerzt. Die Union ent-Merkelt. Alles wie in den USA. So hat es mit den Republikanern auch angefangen (TeaParty). Jammert mir nichts vor: Ich habe Merz nicht gewählt. Und ich werde ihn auch nicht wählen.
Ich soll positiv werden, haben einige gesagt.
Gern.
Bitteschön:
Wir brauchen eine andere, neue Politik der Mitte.
Eine, die die alten, verbrauchten, konservativen Modelle überwindet. Mit den alten Rezepten ist nichts zu gewinnen.
Fair, innovativ, digital, transparent, sozial, integrativ. Mehr direkte Mitwirkung, Entmachtung der Lobbyisten. Klimaschutz und Ökologie. Die Schöpfung bewahren, hat die CDU früher gesagt.
Das wäre Zukunft.
Schluss mit Turbokapitalismus.
Freiheit statt Chauvinismus und Nationalismus.