NEIN, DAS IST NICHT POLITIK, DAS IST THEATER. DAS KULT-MUSICAL AB HEUTE IN SAARBRÜCKEN
Es geht Schlag auf Schlag mit den Premieren am Saarländischen Staatstheater.
Heute (6. Dezember 2025) ist Premiere für das Kult-Musical „La cage au folles“ im Großen Haus. Ich verspreche: Lebensfreude, bunte, schrille Bühne und tolle Musik.
Den großen Hit „I am what I am“ (Ich bin, was ich bin) kennt eigentlich jeder. Aber es ist nicht der der einzige Knaller in diesem Musical von Jerry Herman und Harvey Fierstein.
Lebe, was du fühlst! La Cage aux Folles ist eine Liebeserklärung an das Anderssein und den Mut zur Selbstentfaltung. Ein Musical, das schillert, lacht, rührt – und mitten ins Herz trifft. Georges betreibt einen Drag-Club an der Riviera, in dem sein Lebenspartner Albin alias Zaza allabendlich das Publikum verzaubert.
Die beiden sind ein eingespieltes Paar – bis Georges’ Sohn plötzlich heiraten will. Und zwar die Tochter eines ultrakonservativen Politikers. Albin wird gebeten, sich als Onkel im Hintergrund zu halten. Kommt nicht infrage! Stattdessen schlüpft er in eine ganz andere Rolle …
Es folgt ein Abend voller Glamour, entlarvender Auftritte und tiefgreifender Fragen: Was bedeutet Familie? Wo beginnt wahre Akzeptanz? Und wie viel Show braucht das Leben – oder auch nicht?
Die Geschichte von La Cage aux Folles begann 1973 in Paris. Jean Poirets Theaterstück über Liebe, Familie und Toleranz wurde ein sensationeller Erfolg: Sieben Jahre lang war es ununterbrochen im Théâtre du Palais-Royal zu sehen. 1978 folgte die berühmte französische Verfilmung „Ein Käfig voller Narren“ von Édouard Molinaro – ein Kinohit, der um die Welt ging. Wenn ich mich nicht irre, hat die „camera“ damals den Film als erstes Kino in Saarbrücken gezeigt.
Am Broadway entdeckte man kurz darauf das Potenzial für ein Musical. 1983 schufen Jerry Herman (Musik) und Harvey Fierstein (Buch) eine Bühnenfassung, die alles vereinte: Humor, Tiefgang und große Gefühle. La Cage aux Folles wurde zum Triumph – mit zahlreichen Tony Awards ausgezeichnet und weltweit gespielt.
Das Musical gilt bis heute als Meilenstein für queeres Selbstbewusstsein auf der Bühne. Es war eines der ersten Werke, das eine schwule Liebesgeschichte mit Offenheit, Stolz und Esprit erzählte – und genau das macht es bis heute aktuell und bewegend. 

Besetzung:
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühne
Kostüme
Choreographie
Georges
Albin/Zaza
Jacob
Jean-Michel
Jacqueline/Madame Renaud
Francis, Inspizient
Anne Dindon
Edouard Dindon
Marie Dindon
Monsieur Renaud
Les Cagelles
Chantal
Felipe De Souza Ramos
Mercedes
Phaedra
Hannah aus Hamburg
Odette
Bitelle
Nicole
Dherma
Babette
Swing
Saarländisches Staatsorchester
Opernchor
Statisterie
Armin König