Spahn spielt Trump

Ganz der Trump: Spahn erkennt CDU-Niederlage nicht an und will geteilte Amtszeiten in BaWü zwischen Sieger Cem Özdemir und dem Verlierer Hagel – Was für ein gangsterhaft undemokratischer Vorgang
Das hat es meines Wissens auf dieser Ebene in Deutschland noch nicht gegeben: Unions-Bundestagsfraktionschef Jens Spahn – bekannt durch die deutschen Masken-Milliardenschäden in seiner Minister-Amtszeit, für die er nicht zur Rechenschaft gezogen wird – erkennt die Wahlniederlage in Baden-Württemberg nicht an. Er macht – ganz der Trump, dessen Fan er ja ist – auf dreiste Weise Cem Özdemir das Amt des Ministerpräsidenten streitig.
Und die Lügerei mit dem „Dreckschmeißen“, von der CDU verbreitet, ist natürlich auch hochnotpeinlicher Quatsch. Es war ja der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel, der das peinliche sexistische aufgeladene Interview mit den „rehbraunen Augen“ der minderjährigen Schülerin geführt hat. Es war ja Manuel Hagel, der sich im Schulklassenvideo so blamiert hat, nicht irgend ein grüner oder sonstiger Dreckwerfer.
Das ist Täter-Umkehr, werte CDU, was ihr macht. Ganz mies. Ganz fies. Ganz verlogen.
Doch doch, das erinnert mich an amerikanische Gangsterfilme.
Und die Trump-Realität in den USA, die ja auch maga-gangstamäßig ist.
Das nenne ich Demokratie-Sabotage durch einen der mächtigsten und gefährlichsten Politiker Deutschlands.
Spahn, mir graut vor dir.
Wir sollten ihm massenhaft Protest-Emails schicken, um ihm Demokratie zu erklären: Wahlsieg ist Wahlsieg, Niederlage ist Niederlage.
Und vor allem sollte man bei den nächsten Wahlen der CDU die grüne Karte zeigen. Oder die rote. Nur nicht die blaue.
Die CDU muss mal wieder so richtig abgewatscht werden.
Archiv-Foto Spahn: Michael Lucan (2021). Wikimedia. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license.