Armin König

Blog

Nur mit Erstwohnsitz in den Gemeinderat? Was für ein Quatsch

„Nur mit Erstwohnsitz ins Kommunalparlament“ — was für ein Anachronismus in diesen Zeitenwende-Tagen. Und vor allem: Was für eine verlogene Mehrheitsentscheidung der SPD-Landtagsfraktion.
Auch wenn ich schon seit drei Jahren nicht mehr CDU-Mitglied bin, kann ich den Antrag von Jonas Reiter voll und ganz unterstützen, dieses anachronistische „Residenzprinzip“ des Erstwohnsitzes abzuschaffen. Seine Argumente sind richtig.

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Die Junge Union Saar und ihr bescheuerter 1000-Häuser-Vorschlag

Wenn es – und das scheint die eigentliche Absicht zu sein – das Ziel der 100-Häuser-Programms der Jungen Union Saar ist, 50 neue Neubaugebiete im Außenbereich per Ausnahmegenehmigung durch die Hintertür zuzulassen, ist das anachronistisch, rechtswidrig, umwelt- und klimafeindlich und in Zeiten des demografischen Wandels geradezu absurd. Dadurch würden die ohnehin schwächelnden Ortskerne noch mehr geschädigt und ausbluten. Das wäre eine Katastrophe, die sich noch rächen würde.

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Thomas Meyer – der Hannah-Arendt-Experte

Thomas Meyer, Münchner Philosophieprofessor und Bestseller-Autor, hat eine fulminante Hannah-Arendt-Biografie vorgelegt. Mehr dazu demnächst. Zunächst alles Wichtige über den exzellenten Autor. Thomas Meyer ist außerplanmäßiger Professor der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU),

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Angela Krauß baut lyrische Brücken zwischen Prosa und Poesie

Angela Krauß ist eine feinfühlige Autorin, die sich mit einer einzigartigen lyrischen Prosa in der deutschen Literaturlandschaft etabliert hat. Sie beleuchtet in ihren Prosatexten eindrucksvolle die Komplexität menschlicher Erfahrungen und Emotionen. Sie ist eine exzellente Meisterin der Sprache, ihre Sätze funkeln – ihre oft schmalen Bücher, die an der Grenze zwischen Poesie und Prosa balancieren, zeugen von einer tiefen Reflexion über das Leben, die Gesellschaft und die persönliche Identität.

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Stefan Kraft, Andreas Wellinger, Ryoyu Kobayashi: Große Charity-Auktion der Stiftung Kleine Helden

Sie sind die Superstars des Skisprung-Weltcups, Olympiasieger, Weltmeister, Weltcupgewinner, Vierschanzentournee-Sieger: Stefan Kraft, Andreas Wellinger, Ryoyu Kobayashi, Peter Prevc, der jetzt seine Weltmeisterkarriere beendet, Karl Geiger, David Kubacki, Michael Hayboeck und Philipp Raimund. Sie und die gesamte Vierschanzentournee-Elite haben in beim Weltcup-Springen in Oberstdorf ihre Autogramme für eine besondere Wohltätigkeits-Aktion auf eine offizielle DSV-Skihose, ein Trikot und in ein DSV-Teambuch der Olympischen Spiele Pyeongchang geschrieben. 

„Für Sportfans ist es eine außergewöhnliche, wenn nicht sensationelle Sammlung von Original-Autogrammen und Autogrammkarten.

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Demokratie verteidigen – eine kollektive Aufgabe gegen Geichgültigkeit und Populismus

In den letzten Jahren hat die Verführung des Volkes durch rechtsextreme Populisten deutlich zugenommen. Menschen lassen sich angesichts einer Polykrise in Deutschland und Europa auch leichter verführen. Populisten bedienen sich der List, vermeintliche Eliten zu beschimpfen und sich selbst als „Volkes Meinung“ zu inszenieren, was war unsinnig und verlogen ist, aber doch Wirkung erzielt hat. Das bedroht unsere Demokratie. Gefährliche Schlangenbeschwörer gewinnen an Einfluss, untergraben demokratische Werte und fördern die Spaltung der Gesellschaft. Diese Entwicklung erfordert gesellschaftliche Antworten: Wachsamkeit, aktives Engagement und die Verteidigung unserer demokratischen Institutionen sind unerlässlich, um die Freiheit und den sozialen Zusammenhalt zu bewahren und den Herausforderungen der Zeit standzuhalten.

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30 Thesen zur Bürgerkommune

Die Bürgerkommune ist ein spannender Ansatz, um den Menschen wieder Lust auf die Gestaltung ihrer eigenen Kommune zu machen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen nicht einfach zuschauen, was mit ihrer Stadt, ihrer Gemeinde geschieht. 

Mehr denn je ergibt sich in Zeiten der Parteien- und Politik(er)verdrossenheit die Chance, selbst aktiv zu werden. Die Bürgerkommune ist deshalb kein totgerittenes Pferd. 

Weil Stadt ohne Bürgerinnen und Bürger nicht stattfindet, bleibt Partizipation eine Ziel führende Antwort auf abnehmende Akzeptanz staatlicher Entscheidungen und Planungen sowie auf die oft beschworene Krise der Institutionen. 

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